24.10.2014

Kontextbasierte Datenanalyse: Datenschätze heben und Werte schaffen

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Daten werden – neben Kapital, Arbeitskraft und Rohstoffen – zu einem entscheidenden vierten Produktionsfaktor für Unternehmen, schreibt der Branchenverband BITKOM in einem veröffentlichten Leitfaden. Der Wettbewerb von Unternehmen wird in Zukunft immer stärker durch die gezielte Auswertung unterschiedlichster Daten entschieden. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, aus einer gewaltigen Masse an internen und externen Daten einen echten Nutzen für das Unternehmen und für ihre Kunden zu ziehen. Eine kontextbasierte Analyse bringt enorme Vorteile und wirtschaftlichen Nutzen.

Aktuelle Studien gehen davon aus, dass in den Unternehmen die Menge der Informationen sprunghaft ansteigt, teils um mehr als 25 Prozent pro Jahr. Soziale Medien, Kundenkontakte, Verkaufsstatistiken – alle diese Daten werden gesammelt und gespeichert. Diese Bestände haben Potential, die Unternehmen finden dort Einblicke in das Denken der Kunden, genaue Rückmeldungen zu Produkten, Entwicklung von Warenströmen und vieles mehr.

Spezialisten für Business Intelligence gehen davon aus, dass nur etwa zwei Prozent der vorhandenen Informationen überhaupt analysiert und damit wertsteigernd eingesetzt werden. Zudem wird ein großer Teil des vorhandene Wissensschatzes gar nicht erst gehoben.

Wenn Unternehmen diese Daten sinnvoll zusammenführen und auswerten, können sie sich enorme Vorteile verschaffen und großen wirtschaftlichen Nutzen daraus ziehen. Kurz: Wachstum und Vielfalt der internen und externen Daten erfordern neue Wege. Eine kontextbasierte Datenbank stellt den Zusammenhang zwischen Daten her und speichert sie gemeinsam als Kontext.

„Für Branchen, in denen regelmäßig große Datenmengen anfallen, wie etwa Banken, Versicherungen, Telekommunikationsanbieter, Logistik, Einzelhandel oder Versorger, ergibt sich durch die intelligente Auswertung von Datenstrukturen ein enormer Mehrwert. Hierdurch können neue Geschäftspotenziale gehoben werden, um sich vom Wettbewerb abzugrenzen“, meint Jörg Schmidt Sales Director bei MIOsoft Deutschland GmbH.

Er nennt ein Beispiel aus dem Handel: „Für einen Kunden aus der Telekommunikationsbranche haben wir ein System entwickelt, welches basierend auf  Basis von Indoor-Positioning-Daten dem Verkäufer alle relevanten Informationen dieses Kunden live zur Verfügung stellt. Darüber hinaus können auch noch Handlungs- und Verkaufsempfehlungen basierend auf der Kundenhistorie und den aktuellen Rahmenbedingungen berechnet werden“, erläutert Schmidt.

Die Anwendung "MIOedge" von MIOsoft kann verschiedene Datenquellen zusammenführen und bietet die kontextbasierte Analyse von Datenstrukturen. Durch Speicherung von Kontexten können historische Daten, aktuelle Ereignisse, Echtzeitinformationen, Sensordaten sowie Inhalte sozialer Medien für die Entscheidungsfindung herangezogen werden. MIOedge verwirklicht den kontextbasierten Ansatz durchgehend von der Analyse über die Kontextbildung bis hin zur Kontextdatenbank MIOdb. Relevante Informationen werden bereits während des Datenladens dem jeweils passenden Kontext zugeordnet. Der schnelle Zugriff auf kontextrelevante Zusammenhänge bietet so enorme Vorteile gegenüber Datenbanken, die Kontexte erst zur Laufzeit und dann mit entsprechend hohem prozessualen Aufwand berechnen. Unternehmen sind dadurch in der Lage, präzise, fundierte, aktuelle und bewusste Entscheidungen zu treffen. (JS)

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